Auf jeder Feier wird Kuchen gegessen – im Fall der Hochzeitstorte lässt sich dieser Brauch jedoch bis zu den alten Römern zurückverfolgen! Damals wurde zu einer Hochzeit Mandelkuchen gebacken und über dem Kopf der Braut zerbrochen. Es galt für die Gäste als glücksbringend, die Brösel aufzulesen und zu essen.
Heutzutage wird die Hochzeitstorte vom Brautpaar angeboten – das war aber nicht immer so. Bei den Engländern war es jahrhunderte lang Brauch, dass die Gäste Kuchen als Geschenk zur Hochzeit brachten. Je mehr Kuchen ein Brautpaar auf seiner Hochzeit bekommen hatte, desto angesehener galt es. Die mitgebrachten Torten wurden aufeinander gestapelt und so entstand die heute typische Form der Hochzeitstorte. Mittlerweile stehen die einzelnen Stöcke nicht mehr für Ansehen sondern symbolisieren fünf Lebensabschnitte:
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Eine fünfstöckige Torte lässt sich in verschiedenen Formen zusammenstellen. Ob übereinander, in Halbmondform, spiralenförmig – Eurer Phantasie und der Eures Konditors sind keine Grenzen gesetzt. In keinem Fall aber sollte das Brautpaar den Hochzeitskuchen selbst backen! Solltet Ihr aber auf’s Budget achten müssen, könnt Ihr zum Beispiel ein Kuchenbuffet planen und Freunde und Familien-mitglieder bitten, einen Kuchen oder eine Torte mitzubringen.
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Um die Hochzeitstorte solltet Ihr Euch ungefähr 2-3 Monate vor Eurem großen Tag kümmern. Zu diesem Zeitpunkt wisst Ihr bereits, wie viele Gäste mit Euch feiern werden und könnt mit dem Konditor die Form der Torte besprechen. Auf folgende Fragen solltet Ihr Euch vorbereiten:
und nicht zuletzt
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Grundsätzlich empfiehlt es sich, nur eine Masse pro Torte zu wählen, damit sie schön angeschnitten werden kann. Auch erweisen sich Torten als praktisch, die nicht gekühlt werden müssen. Solltet Ihr dennoch eine Obst-, Creme- oder Sahnetorte wollen, solltet Ihr vorher unbedingt mit Eurem Veranstalter besprechen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Torte zu kühlen – denn sie wird hierzulande erst gegen Mitternacht angeschnitten! Pro Gast rechnet man übrigens ein Stück ein, denn essen zwar manche Gäste zwei Stück, andere aber keines. Außerdem solltet Ihr noch ca. fünf Stück (oder die oberste Etage des Kuchens) dazurechnen. Nach einem alten Brauch friert das Brautpaar nämlich etwas von der Hochzeitstorte ein und verspeist es zum ersten Jahrestag.
Mit diesen Tipps „bewaffnet" kannst Du Dich
nun in unserer Ideensammlung inspirieren lassen.
Weitere Anregungen und Bilder findest du in unserer Ideensammlung.
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