Hier hat die Frau das Sagen
Wenn des dem Bräutigam gelang sein Knie auf ihren Kleidersaum zu setzen, dies geschah meist beim Niederknien zum Segen, hatte er schon einen Vorteil für sich gewonnen. Schaffte die Braut es dagegen, ihm beim Aufstehen auf den Fuß zu treten, so stand es wieder besser für sie.
Auch beim Anstecken der Ringe bestand die Möglichkeit, die Vorherrschaft zu beweisen. Blieb der Ring am mittleren Fingergelenk der Braut stecken, galt das als Vorteil für sie. Gelang es dem Bräutigam jedoch den Ring ohne Stocken aufzuschieben, dann würde er der zukünftige Herr im Hause sein.
Auch das Anschneiden der Torte birgt ein Ritual. Der Partner, welcher seine Hand auf die seines Partners legt, kann ebenfalls darauf hoffen, einen Vorteil zu haben.
Aber wie schon erwähnt, kann man diesen Bräuchen nicht mehr als Unterhaltungswert beimessen.
Die Ehe hat eine jahrhundertlange Tradition. Entsprechend viele Bräuche haben sich im Laufe der Zeit zu fixen Bestandteilen der Hochzeitszeremonie …
Die Morgengabe – ein schöner Brauch, bei dem die Braut von ihrem Bräutigam ein ganz besonderes Geschenk am Morgen nach der Hochzeit bekommt. Die …
Das Perlen oft mit Tränen in Verbindung gebracht werden, weiß so gut wie jede Braut. Denn gerade bei der Hochzeit herrscht noch der Aberglaube, dass …
Einer alten Tradition zufolge wird am Tag der Hochzeit ein Bäumchen gepflanzt. Der Baum symbolisiert die Entwicklung der Ehe. So wie das Bäumchen in …