Wer hat das Sagen in der Ehe? Wer bestimmt das gemeinsame Leben?

Rund um diese Frage entstanden recht seltsame Bräuche, die heute hoffentlich nur noch zur Belustigung befolgt werden. Der "Kampf" um die Vorherrschaft beginnt bereits vor dem Altar.
Hier hat die Frau das Sagen

Hier hat die Frau das Sagen

Wenn des dem Bräutigam gelang sein Knie auf ihren Kleidersaum zu setzen, dies geschah meist beim Niederknien zum Segen, hatte er schon einen Vorteil für sich gewonnen. Schaffte die Braut es dagegen, ihm beim Aufstehen auf den Fuß zu treten, so stand es wieder besser für sie.

Auch beim Anstecken der Ringe bestand die Möglichkeit, die Vorherrschaft zu beweisen. Blieb der  Ring am mittleren Fingergelenk der Braut stecken, galt das als Vorteil für sie. Gelang es dem Bräutigam jedoch den Ring ohne Stocken aufzuschieben, dann würde er der zukünftige Herr im Hause sein.

Auch das Anschneiden der Torte birgt ein Ritual. Der Partner, welcher seine Hand auf die seines Partners legt, kann ebenfalls darauf hoffen, einen Vorteil zu haben.

Aber wie schon erwähnt, kann man diesen Bräuchen nicht mehr als Unterhaltungswert beimessen.

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