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Tipp: Mandelgeschenke aus Wien werden zur Stilfrage

Das Unternehmen HORN pflegt seit 2002 in der österreichischen Hauptstadt eine alte, feine Tradition. Die 38 jährige Geschäftsführerin Manuela Horn sagt erläuternd dazu: „Zuckermandeln für Gäste symbolisieren das süße und das bittere Leben.“ Das Verschenken von Mandeln durch Brautleute und Eltern wird nicht nur in Österreich zunehmend zu einer Stilfrage.

 

Ob bei Hochzeiten oder Taufen: kunstvoll oder klassisch verpackt, erhalten Freunde und Bekannte jeweils fünf Mandeln. Jede Mandel erinnert an die Liebe, die Gesundheit, das Glück, den Erfolg oder den Segen. Indessen steht die „Segens-Mandel“ auch für die Fruchtbarkeit.

Kein Wunder: Die länglich-eiförmige Frucht ist wegen des hohen Gehaltes an Vitaminen (B und E) und wegen ihrer Nährstoffe (Kalzium, Magnesium, Kalium) besonders gesund. Die Mandel gehört zu den Rosengewächsen. Seit mindestens 4000 Jahren wird der Mandelanbau kultiviert. In Europa wurde er wahrscheinlich von den Römern eingeführt.

Manuela Horn hat sich den so genannten „Hochzeitsmandeln“ und den „Taufmandeln“ verschrieben. Liebevoll werden die „Hochzeitsmandeln“ in Tüll oder in reizenden, kleinen Schächtelchen verpackt. Dahinter steht wiederum die wunderbare Überlieferung, wonach die Braut für die Gäste ihr Kleid opfere oder Süßes einstmals in Königshäusern in goldenen Truhen verschenkt worden sei. Die „Taufmandeln“, in den Farben Blau und Rosa, gemahnen hingegen Tauf-Gäste, dass dem Kind später an nichts mangeln möge.

 

Das Unternehmen „Horn – Hochzeit, Taufe, Kommunion“ ist seit dem Jahr 2004 auf Hochzeitsgeschenke und deren Gestaltung spezialisiert. Mandelgeschenke sind bei Horn seit dem Jahr 2006 zum Erfolg geworden: „Das Traditionsbewusstsein hat zugenommen!“. Das wird inzwischen täglich in der Wiener Innenstadt festgestellt.

 

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