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Sagt einfach Ja! Knigge für alles Schriftliche

Es war einmal … ein glückliches Paar, das beschloss zu heiraten. Doch zwischen der Verlobung und dem Hochzeits-Happy-End liegt ein aufregender und arbeitsreicher Weg. Jetzt aber bitte keinen Rückzieher machen! Es lohnt sich – und wir helfen euch, an alles zu denken. Zumindest hier und jetzt, was „das Schriftliche“ angeht.

 

Ob nun traditionell, modern, mit Blumenmotiv oder kleine individuelle Kunstwerke – früher waren Grafiker und Druckereien notwendig, um all diese Aspekte auf Drucksachen zu bringen. Heute ist das natürlich anders. Heute gibt es das Internet. Und für durchgestylte Hochzeiten genügt ein wenig Zeit am Computer. Internetanbieter wie Wedding Republic warten mit dem kompletten Sortiment an Papeterie auf und bieten bereits eine Unmenge an Gestaltungsvorschlägen. Die individuelle textliche und bildliche Gestaltung ist im Preis inbegriffen, so dass keine unangenehmen finanziellen Überraschungen auftauchen. Loggen wir uns also ein und schauen wir, was alles möglich ist. Zur Hochzeitspapeterie zählen folgende Drucksachen: Save-the-Date-Karten, Antwortkarten, Einladungskarten, Menükarten, Tischkärtchen, Tischplan, Kerzen mit Papierschmuck, Kirchenheft, Gastgeschenke, Dankeskarten, Hochzeitsmitteilungen, Gästebuch.

Sicher ist sicher

In Zeiten voller Terminkalender und globaler Familienverhältnisse werden Save-the-Daten-Karten unverzichtbar. Zwischen 6 und 12 Monate vor dem eigentlichen Ereignis sollten sie verschickt werden. Faustregel: Je ungewöhnlicher bzw. „schwieriger“ das Datum ist, umso früher. So sind Zeiten wie Sommerferien, Brückentage oder Feiertage häufig von Familien früh verplant. „Mogelt“ euch also rechtzeitig dazwischen. Vergesst auch nicht die Antwortkarte, der Termin für das Zurückmelden sollte ca. 4 Wochen vor dem Versand der offiziellen Einladungskarten liegen. Damit bleibt euch genügend Zeit, beispielsweise die jeweiligen Namen der Begleitung zu erfragen. Etwa 8 bis 12 Wochen vor dem Termin gehen dann die Einladungskarten raus.

 

 

Werden keine Save-the-Date-Karten versendet, dann plant die Einladungskarten ca. 4 bis 6 Monate vor dem Hochzeitstermin ein. Spezielle Wünsche beispielsweise bezüglich des Dresscodes hier unbedingt notieren. Bitte berücksichtigt auch internationale Gäste und die jeweiligen Sprachen. Im Zweifelsfall lieber von jemand „Unbeteiligten" Korrektur lesen lassen. Dies gilt natürlich grundsätzlich für alles Schriftliche.


Der große Tag rückt näher

So, nun steht die Gästeliste endgültig fest. In den Fokus rückt die Planung vor Ort. Möchtet ihr zum Beispiel unterschiedliche Karten für das Standesamt und die Kirche, um eure Gäste über den Ablauf zu informieren? Dann legt die genaue Anzahl und den Inhalt fest. Hinweisschilder vor Ort, zum Beispiel zum Parkplatz, zur Toilette und zum Sektempfang nach dem Standesamt bitte auch nicht vergessen. Liegen Wege zwischen dem Standesamt, Kirche und Gasthaus, bereitet am besten Wegbeschreibungen mit Anfahrtsskizze vor, gerne mit Notfall-Handynummer (nicht des Brautpaares) und in verschiedenen Sprachen (bei ausländischen Gästen).

Einer der Höhepunkte der Hochzeit ist die Feier an sich. Hier wird quasi die Karte auf dem Tisch fortgesetzt. Ein Tischplan erleichtert die Orientierung vor Ort, es gibt wunderschöne Modelle mit Aufsteller oder als Plakat. Jeder Gast erhält den Überblick, an welchem Tisch beispielsweise die Gäste der anderen Familie sitzen. Das ist dann auch gleich der erste Anknüpfungspunkt zum Kennenlernen.

In Sachen Tischkärtchen und Menükarten gilt: Lieber ein paar mehr Leer-Exemplare drucken lassen, falls sich doch noch kurzfristig Änderungen ergeben. Und natürlich auch ein paar Tischkarten für das eigene Fotoalbum als Erinnerung. Die Menü- und Getränkekarten werden auf den Tischen direkt für die Gäste verteilt. Um unglückliche Farbkombinationen zu vermeiden, muss die übrige Tischdekoration wie Blumen auf das vorhandene Design der Karten abgestimmt werden.

Schön war´s

Nach den Flitterwochen ist es Zeit, sich bei allen Hochzeitsgästen noch einmal zu bedanken. Die Dankeskarten plant ihr am besten 3 bis 6 Wochen nach dem Hochzeitstag ein. Auch Pfarrer, Standesbeamte und Dienstleister können hier berücksichtigt werden. Solltet ihr im kleinen Kreis geheiratet haben, sind auch Hochzeitsmitteilungen möglich, um Freunde und Bekannte über die Hochzeit zu informieren und mit ein paar Bildern daran teilhaben zu lassen. Es ist eine sehr nette und persönliche Geste, der offiziellen Dankeskarte ein paar persönliche, handgeschriebene Worte beizufügen. Hier ist auch der Platz, ein besonderes Geschenk noch einmal zu würdigen.

Das geht gar nicht

  • Zu wenig Porto für den Versand der jeweilige Karten: Solange es noch Postämter mit qualifiziertem Service gibt, bei den netten Damen und Herren am Schalter erkundigen.
  • Rechtschreib- oder Grammatikfehler: Immer Korrektur lesen lassen
  • Namen der Gäste falsch schreiben: Im Zweifelsfall lieber telefonisch nachfragen
  • Schlechte bzw. pixelige Bilder verwenden: Mindestens 300 dpi für den Druck ist Pflicht
  • Zu viel Text auf zu wenig Platz, zu kleine Schrift, unleserlich: Lieber mehr Platz durch Pocketeinladungen oder Booklets, in der Einladung nur das Wesentliche schreiben
  • Stilmix aus zu vielen Farben und Designs: Leget euch auf eine Richtung und Farbe fest
  • Geld sparen bei der Einladung: Dies ist der Auftakt eurer Hochzeit, daran orientieren sich eure Gäste. Wenn ihr sparen möchtet, dann lieber später bei der Tischdekoration
  • Fremdbestimmen: Es ist egal, welcher Stil oder welche Farbe gerade „in“ ist – ihr entscheidet, es ist eure Hochzeit
  • Ohne persönliche Note: Unterschreibt die Einladungen und Dankeskarten mit der Hand, damit zollt ihr auch euren Gästen Respekt

Sonja Piek, Geschäftsführerin Wedding Republic

www.weddingrepublic.de

 

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