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Perlen bringen Tränen

Das Perlen oft mit Tränen in Verbindung gebracht werden, weiß so gut wie jede Braut. Denn gerade bei der Hochzeit herrscht noch der Aberglaube, dass Perlen nicht getragen werden sollen, da die Perlen Tränen bringen.
Perlen bringen Tränen

Perlen bringen Tränen

Woher kommt nun der Aberglaube, dass Perlen Tränen bringen sollen?

Es gibt viele alte Legenden, in denen Perlen mit Tränen assoziiert werden. Zumeist kommt diese Assoziation aus den historischen Märchen, in denen die Perlen als Tränen der Götter bezeichnet werden.

Aus dem Grund, da eine einfache Muschel doch nicht so ein schönes Juwel, wie die Perle, in sich verbergen kann dachten die Menschen, diese Perlen müssten ein Geschenk des Himmels sein. So haben die meisten Völker ganz eigene Ansichten und Geschichten zu der Entstehung der Perle.

Ein chinesisches Märchen zu der Entstehung der Perle besagt:

„Als der erste Tropfen des Regens aus den Wolken herab fiel in den unermesslich blauen Ozean, war er so winzig, dass er von den Wellen überrollt wurde, und er rief klagend: "Wie unscheinbar und klein bin ich in diesem weiten Raum." Und die wogende See antwortete: „Deine Bescheidenheit ehrt Dich, kleiner Wassertropfen. Du sollst dafür belohnt werden. Ich werde Dich in einen Tropfen des Lichts verwandeln – Du wirst das Reinste aller Juwelen sein, die Königin unter allen, und Du wirst Macht haben über die Frauen." Und so war die Perle geboren...“

 

Und obwohl die Geschichten besagen, dass Perlen Tränen bringen, gibt es eine Tradition Perlen während der Hochzeit zu tragen. Oft werden hierfür aber Kunstperlen verwendet. Nicht nur wegen des Aberglaubens, sondern auch aus Kostengründen. Echte Perlen sind sehr teuer zu erwerben und es werden daher für diverse Schmuckstücke Kunst- oder Zuchtperlen verwedet.

 

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