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Wendepunkte im Leben, das sind besondere Ereignisse, die das Leben verändern und maßgeblich prägen. Daher bieten die Theologinnen Judith Albaum und Sabine Gerold-Schmitz Trauungszeremonien für Paare an, die einen Segen beziehungsweise eine ganz besonders intensive Eheschließung wünschen, aber nicht in der Kirche heiraten.
Sei es, dass ein Partner bereits katholisch geheiratet hat oder dass ein Christ und ein Muslim heiraten. Manche Paare leben ihren christlichen Glauben, gehen aber nicht mit den Riten und Gebräuchen der Institution Kirche konform. Daraus lässt sich schnell entnehmen, dass die bekennenden Protestantinnen zwar zu ihrem Glauben und ihrem Hintergrund stehen, jedoch keineswegs bekehren wollen und auch nichtchristliche Hochzeitszeremonien begleiten.
Da es um so wichtige Ereignisse wie Geburt, Hochzeit oder auch einen Todesfall geht, sind die Wünsche und Bedürfnisse mancher Menschen im eng gesteckten Rahmen der Kirche oft nicht durchführbar.
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Gefeiert wird im individuellen Umfeld, welches das Paar sich wünscht. Es muss keine Kirche sein, sondern es geht darum, eine Wohlfühlumgebung zu finden. Dies kann in der Natur sein oder in einem Gebäude, das eine Verbindung zur Beziehung der Paare hat oder dem Hochzeitspaar einfach nur gefällt. Auch auf Wünsche zu Texten und zur musikalischen Gestaltung können die Freien Rednerinnen nun besser eingehen als in kirchlichen Trauungen.
Vor allem aber ist es oft der Wunsch des Paares ehrlichere Zeremonien druchzuführen. Paare, die sich für eine freie Trauung entscheiden, müssen selber mehr überlegen, was sie wirklich wollen. Sie stellen sich gegenseitig in der Vorbereitung Fragen zu ihrer Beziehung. Was ist dem Paar wirklich wichtig und was wollen sie in der Zeremonie widerspiegeln?
Schnell ergibt sich die persönliche Richtung der Zeremonie des Paares. Die Wünsche sind vielfältig. Sie reichen von klassisch, feierlich, romantisch über schlicht bis hin zu modern, locker, charmant. Zahlreiche Paare wollen keine klassische Trauung, sondern ein gegenseitiges Versprechen, das sie selber aufgeschrieben haben.
Auch ein Segen für das Brautpaar ist möglich. Wer die Begriffe Gott oder Glauben jedoch gar nicht in seiner Trauzeremonie wünscht, wird sie auch nicht hören. Dazu kann es kleine Aktionen geben, die die Gäste mit einbeziehen. Aber auch diese Aktionen mit ihrer Symbolik müssen genau zum Paar passen.
Zwei Rednerinnen die solche Nicht-christlichen Zeremonien für Ehepaare durchführen sind Judith Albaum und Sabine Gerold-Schmitz.
Bei der Freien Trauung verstehen sich Judith Albaum und Judith Albaum als Regisseurinnen, die das Drehbuch konzipieren und darauf achten, dass die Zeremonie genau den richtigen Rahmen und die passende Atmosphäre hat. Das Wichtigste dabei ist das, was die Paare verbindet und dass sie sich wohl fühlen. Eine Trauung ist im besten Falle extrem intensiv und bleibt unvergessen mit ihren Gefühlen. "Für viele Paare stellt diese besondere Zeremonie eine beruhigende Gewissheit dar, dass sie in der Ehe nicht alleine sind. Sie finden Halt", erklärt Sabine Gerold-Schmitz abschließend.
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geschrieben von Hera dem Hochzeitsmagazin |
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