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Lesungen für die Hochzeitsmesse

Während einer katholischen Trauung, vertraut sich das Paar der Liebe Gottes an und empfängt in der römisch katholischen Kirche das Sakrament der Ehe und in der evangelischen Kirche den Segen für das gemeinsame Leben.

In der Lesung wird auf die Ehe als Gabe Gottes und auf die christliche Verantwortung des Brautpaares hingewiesen.Dabei bietet die Bibel eine Vielzahl an Texte für eine Hochzeitslesung es können aber auch alternative Texte gewählt werden. Die beliebtesten Lesungen sind das "Das Hohelied der Liebe" aus dem erstem Brief an die Korinther und „Der Prophet“von Khalil Gibran."

 

Hochzeitslesungen aus dem Alten Testament


Hochzeitslesungen aus dem Neuem Testament

 

Hochzeitslesungen aus dem Alten Testament

Lesungen aus den Neuen Testament

Die Erschaffung der Welt
Lesung aus dem Buch Genesis (1,1; 1,26 -28; 1,31)

Gen 1,1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
Gen 1,26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
Gen 1,27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
Gen 1,28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
Gen 1,31

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.

 

Das Paradies
Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 2,18-24)

Gen 2,18 Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Gen 2,19 Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen.
Gen 2,20 Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.
Gen 2,21 Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
Gen 2,22 Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.
Gen 2,23 Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch. / Frau soll sie heißen, / denn vom Mann ist sie genommen.
Gen 2,24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.

 

Isaak und Rebekka
Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 24, 48-51, 58-67)

Gen 24,48 In jenen Tagen sagte der Knecht Abrahams zu Laban: Ich verneigte mich, warf mich vor dem Herrn nieder und pries den Herrn, den Gott meines Herrn Abraham, der mich geradewegs hierher geführt hat, um die Tochter des Bruders meines Herrn für dessen Sohn zu holen.
Gen 24,49 Jetzt aber sagt mir, ob ihr geneigt seid, meinem Herrn Wohlwollen und Vertrauen zu schenken. Wenn nicht, so gebt mir ebenfalls Bescheid, damit ich mich dann anderswohin wende.
Gen 24,50 Daraufhin antworteten Laban und Betuël: Die Sache ist vom Herrn ausgegangen. Wir können dir weder Ja noch Nein sagen.
Gen 24,51 Da, Rebekka steht vor dir. Nimm sie und geh! Sie soll die Frau des Sohnes deines Herrn werden, wie der Herr es gefügt hat.
Gen 24,58 Sie riefen Rebekka und fragten sie: Willst du mit diesem Mann reisen? Ja, antwortete sie.
Gen 24,59 Da ließen sie ihre Schwester Rebekka und ihre Amme mit dem Knecht Abrahams und seinen Leuten ziehen.
Gen 24,60 Sie segneten Rebekka und sagten zu ihr: Du, unsere Schwester, / werde Mutter von tausendmal Zehntausend! / Deine Nachkommen sollen besetzen / das Tor ihrer Feinde.
Gen 24,61 Rebekka brach mit ihren Mägden auf. Sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann. Der Knecht nahm Rebekka mit und trat die Rückreise an.
Gen 24,62 Isaak war in die Gegend des Brunnens von Lahai-Roï gekommen und hatte sich im Negeb niedergelassen.
Gen 24,63 Eines Tages ging Isaak gegen Abend hinaus, um sich auf dem Feld zu beschäftigen. Als er aufblickte, sah er: Kamele kamen daher.
Gen 24,64 Auch Rebekka blickte auf und sah Isaak. Sie ließ sich vom Kamel herunter
Gen 24,65 und fragte den Knecht: Wer ist der Mann dort, der uns auf dem Feld entgegenkommt?
Der Knecht erwiderte: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.
Gen 24,66 Der Knecht erzählte Isaak alles, was er ausgerichtet hatte.
Gen 24,67 Isaak führte Rebekka in das Zelt seiner Mutter Sara. Er nahm sie zu sich und sie wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und tröstete sich so über den Verlust seiner Mutter.

 

Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott
Lesung aus dem Buch Rut (Rut 1,14b-17)

In jenen Tagen
Rut 1,14 gab Orpa ihrer Schwiegermutter den Abschiedskuss, während Rut nicht von ihr ließ.
Rut 1,15 Noomi sagte: Du siehst, deine Schwägerin kehrt heim zu ihrem Volk und zu ihrem Gott. Folge ihr doch!
Gen 1,16 Rut antwortete: Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.
Rut 1,17 Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein. Der Herr soll mir dies und das antun - nur der Tod wird mich von dir scheiden.

 

Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück
Lesung aus dem Buch des Tobit (Tob 7,6-14)

Tob 7,6 Da sprang Raguël auf und umarmte ihn unter Tränen; er segnete ihn und sagte: Du bist der Sohn eines guten und edlen Mannes. Als er dann hörte, dass Tobit das Augenlicht verloren hatte, wurde er traurig und weinte;
Tob 7,7 auch seine Frau Edna und seine Tochter Sara brachen in Tränen aus. Man nahm die beiden Gäste herzlich auf.
Tob 7,8 Man schlachtete einen Widder und setzte ihnen ein reiches Mahl vor.
Tob 7,9 Da bat Tobias den Rafael: Asarja, mein Bruder, bring doch zur Sprache, worüber du unterwegs mit mir geredet hast, damit die Sache zu einem glücklichen Ende kommt.
Tob 7,10 Rafael teilte Raguël alles mit. Darauf sagte Raguël zu Tobias: Iss und trink und lass es dir gut gehen! Du hast einen Anspruch darauf, mein Kind zu heiraten. Ich muss dir aber die Wahrheit sagen:
Tob 7,11 Ich habe meine Tochter schon sieben Männern zur Frau gegeben; doch jeder, der zu ihr ins Brautgemach ging, ist noch in derselben Nacht gestorben. Aber lass es dir jetzt trotzdem gut gehen!
Tob 7,12 Tobias erwiderte: Ich will nichts essen, ehe ihr sie mir nicht feierlich zur Frau gegeben habt. Da sagte Raguël: Du sollst sie bekommen, sie ist von jetzt an nach Recht und Gesetz deine Frau. Du bist mit ihr verwandt; sie gehört dir. Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.
Tob 7,13 Und er ließ seine Tochter Sara rufen, nahm sie bei der Hand und gab sie Tobias zur Frau; er sagte: Hier, sie ist dein nach dem Gesetz des Mose. Führ sie zu deinem Vater! Und er segnete sie.
Tob 7,14 Dann rief er seine Frau Edna herbei, nahm ein Blatt Papier, schrieb den Ehevertrag und man setzte das Siegel darunter. Darauf begannen sie mit dem Mahl.

 

Hochzeitslesungen aus dem Neuem Testament

Jubel im Himmel
Lesung aus der Offenbarung des Johannes (Offb 19,1.5-9a)

Offb 19,1 Danach hörte ich etwas wie den lauten Ruf einer großen Schar im Himmel: Halleluja! / Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht / ist bei unserm Gott.
Offb 19,5 Und eine Stimme kam vom Thron her: Preist unsern Gott, all seine Knechte / und alle, die ihn fürchten, Kleine und Große!
Offb 19,6 Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar und wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen und wie das Rollen mächtiger Donner: Halleluja! / Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, / der Herrscher über die ganze Schöpfung.
Offb 19,7 Wir wollen uns freuen und jubeln / und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes / und seine Frau hat sich bereit gemacht.
Offb 19,8 Sie durfte sich kleiden in strahlend reines Leinen. / Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen.
Offb 19,9a Jemand sagte zu mir: Schreib auf: Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist. Dann sagte er zu mir: Das sind zuverlässige Worte, es sind Worte Gottes.

 

Die Gewissheit der Glaubenden
Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 8,31b-35.37-39)

Röm 8,31b Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
Röm 8,32 Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Röm 8,33 Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
Röm 8,34 Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
Röm 8,35 Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?
Röm 8,37 Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
Röm 8,38 Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten
Röm 8,39 der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

 

Aufforderungen zu einem Leben aus dem Geist
Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 12,1-2.9-18)

Röm 12,1 Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.
Röm 12,2 Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
Röm 12,11 Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! !
Röm 12,12 Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!
Röm 12,13 Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!
Röm 12,14 Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht!
Röm 12,15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
Röm 12,16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise!
Röm 12,17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht!
Röm 12,18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!

 

Das grundlegende Gebot
Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 13,8-10)

Röm 13,8 Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.
Röm 13,9 Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
Röm 13,10 Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! !

 

Aufruf zur Einmütigkeit in der Gemeinde
Lesung aus dem Brief an die Römer (Röm 15,1b-3a.5-7.13)

Röm 15,1b Wir dürfen nicht für uns selbst leben.
Röm 15,2 Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und (die Gemeinde) aufzubauen.
Röm 15,3a Denn auch Christus hat nicht für sich selbst gelebt;
Röm 15,5 Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht,
Röm 15,6 damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist.
Röm 15,7 Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.
Röm 15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.

 

Das Hohelied der Liebe
Lesung aus dem erstem Brief an die Korinther (1Kor 13,1-13)

1 Kor 13,1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
1 Kor 13,2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte; / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.
1 Kor 13,3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.
1 Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig, / die Liebe ist gütig. / Sie ereifert sich nicht, / sie prahlt nicht, / sie bläht sich nicht auf.
1 Kor 13,5 Sie handelt nicht ungehörig, / sucht nicht ihren Vorteil, / lässt sich nicht zum Zorn reizen, / trägt das Böse nicht nach.
1 Kor 13,6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, / sondern freut sich an der Wahrheit.
1 Kor 13,7 Sie erträgt alles, / glaubt alles, / hofft alles, / hält allem stand.
1 Kor 13,8 Die Liebe hört niemals auf. / Prophetisches Reden hat ein Ende, / Zungenrede verstummt, / Erkenntnis vergeht.
1 Kor 13,9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, / Stückwerk unser prophetisches Reden;
1 Kor 13,10 wenn aber das Vollendete kommt, / vergeht alles Stückwerk.
1 Kor 13,11 Als ich ein Kind war, / redete ich wie ein Kind, / dachte wie ein Kind / und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, / legte ich ab, was Kind an mir war.
1 Kor 13,12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse, / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, / dann aber werde ich durch und durch erkennen, / so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
1 Kor 13,12 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

 

 

Hochzeitslesungen allgemein

Lesung aus „Der Prophet“
von Khalil Gibran

Von der Ehe:
(Dann sprach Almitra abermals und sagte: Und was ist mit der Ehe, Meister? Und er antwortete und sprach:) Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammensein. Ihr werdet zusammensein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden.

Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein. Aber lasst Raum zwischen euch. Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen. Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel: Lasst die eher ein gewogenes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein. Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher. Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib. Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein. So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern. Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut. Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen. Und steht zusammen, doch nicht zu nah: Denn die Säulen des Tempels stehen für sich, und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Und glaubt nicht, ihr könnt den Lauf der Liebe lenken, den die Liebe, wenn sie euch für würdig hält, lenkt euren Lauf. nd einem Lobgesang auf den Lippen.

Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen. Aber wenn ihr liebt uknd Wünsche haben müsst, dann solltet ihr Euch dies wünschen: Bei der Morgenröte mit beflügelten Herzen zu erwachen und für eine weiteren Tag des Liebens dankzusagen. Und am Anbend einzuschlafen mit einem Gebet für den geliebten Menschen im Herzen

 

 

Wo Himmel und Erde sich berühren
eine Legende (Quelle unbekannt)

Es war einmal ein Ehepaar, das lebte glücklich irgendwo. Die beiden liebten sich, teilten Freude und Leid, Arbeit und Freizeit, Alltage und Sonntage miteinander. Über Jahre lebte das Ehepaar im Glück bis eines Tages ...

Eines Tages las das Ehepaar gemeinsam in einem alten Buch. Es las, am Ende der Welt gäbe es eine Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berührten. Dort gäbe es das große Glück, dort sei der Himmel. Das Ehepaar beschloss, diesen Ort zu suchen. Es wollte nicht umkehren, bevor es den Himmel gefunden hätte. Das Ehepaar durchwanderte nun die Welt. Es erduldete alle Entbehrungen, die eine Wanderung druch die Welt mit sich bringt.

Sie hatten gelesen, an dem gesuchten Ort sei eine Tür, man brauche nur anzuklopfen hineinzugehen und schon befinde man sich beim großen Glück. Endlich fand das Ehepaar, was es suchte. Die beiden klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete.

Und als sie eintraten, blieben sie sofort erstaunt stehen. Sie standen in ihrer eigenen Wohnung. Die Wohnung war so, wie sie sie verlassen hatten. Nein, nicht ganz. Da gab es eine neue Tür, die nach draußen führte und jetzt offen stand.

Da begriffen sie. Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, an dem das Glück zu finden ist, dieser Ort befindet sich auf dieser Erde. Er befindet sich direkt in unserer Umgebung. Wir brauchen nur die Tür zu öffnen. Wir brauchen nur am Leben andere teilnehmen, anderer an unserem Leben teilnehmen lassen.

 

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