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Hochzeitstänze - Walzer, Discofox, Tango und Hip Hop

Gemeinsames tanzen, dass bedeutet miteinander eine bestimmte Musik zu genießen und dabei ein ganz besonderes Lebensgefühl zu entwickeln. Ob Walzer, Discofox, Tango oder Hip Hop, hier ist für jeden Hochzeitsgast etwas dabei. Im Mittelpunkt stehen sportliche Bewegung, Spaß und Geselligkeit. Selbst wenn lieber auf einen frei improvisierten Tanzstil zurückgegriffen werden soll, so kann zwischen den Tänzern trotzdem eine Beziehung entstehen. Ein Miteinander, ganz ohne Berührung und ohne dass sich einer dem anderen „unterordnen“ muss.

Hochzeitstänze - Walzer, Discofox, Tango und Hip Hop

Walzer – DER Hochzeitstanz schlechthin

Der Walzer, meist nur Wiener Walzer genannt, ist der älteste moderne bürgerliche Gesellschaftstanz. Als Urväter des Wiener Walzers werden die beiden Österreicher Joseph Lanner und Johann Strauss bezeichnet. Sie haben dem Walzer im 19. Jahrhundert zum Durchbruch verholfen. Ein wahres Walzer-Fieber entstand. Noch heute gehört dieser Tanzstil zu den beliebtesten Hochzeitstänzen, was nicht nur an seinem Rhythmus sondern auch an der einfach zu erlernenden Schrittfolge liegt.

Discofox – Keine Chance dem Tanzmuffel

Als in den 80er Jahren die Discowelle Europa erfasste, wurden die Tanzschritte des Foxtrotts, der neuen und viel temperamentvolleren Musik angepasst. Paare wollten auf einmal nicht mehr frei, sondern zusammen tanzen. Das Beste am Discofox ist aber, dass die Grundschritte einfach zu erlernen sind. Noch dazu machen die schnellen Rhythmen gute Laune und der Discofox lässt sich auch auf unterschiedliche aktuelle Musikstile tanzen.

Somit ist der Discofox ein idealer Tanz um deine Hochzeitsgesellschaft in Tanzstimmung zu bringen.

Tango – Ausdruck von Emotionen und Liebe

Liebe, Körpergefühl und Erotik. Darum geht es beim Tango. Hier werden Emotionen gefühlt und dargestellt. Wider Erwarten wird der Tango aber nicht zu den Lateinamerikanischen Tänzen gezählt, da er vom tänzerischen Ausdruck eher starr ist. Dennoch wird im Allgemeinen vom traditionellen argentinischen Tango gesprochen. Das lateinische Wort „tangere“ bedeutet berühren. Die Berührung der Körper, aber auch das anrühren von Gefühlen, das ist es, was diesen leidenschaftlichen Tanz ausmacht. Der „Tanz der Sinne“ lebt von der Spannung zwischen Mann und Frau, Nähe und Distanz. Gerade diese Komponenten machen ihn zu einem idealen Hochzeitstanz.

Hip Hop – Hüftschwung und Hüpfschritt

Hip Hop ist mehr als nur ein Tanz. Der Begriff lässt sich zwar leicht durch Hip wie Hüfte und Hop wie Hüftschritt erklären, bezeichnet aber eine ganze kulturelle Bewegung. Diese hat in den 70er Jahren in den Ghettos von New York ihren Anfang genommen. Die freie Tanzform, die sich daraus entwickelt hat, gefiel voll allem männlichen Tänzern. Michael Jacksons berühmter Moonwalk hat im Jahre 1984 für den großen Durchbruch gesorgt. Hip-Hop hat weder eine feste Schrittfolge noch gibt es Choreografien. Vielmehr spielt Kreativität und Individualität, die durch gesprungene oder gehüpfte Bewegungen ihren Ausdruck finden, eine Hauptrolle. Verbunden mit der Musik, genießt Hip-Hop noch heute eine große Popularität.

 

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