Die Hochzeitsreise führt über den ruhig dahin ziehenden Fluss Sile, vorbei an verschlafenen Dörfern, prachtvollen venezianischen Villen und ursprünglicher Flusslandschaft, in der es gilt eine vielfältige Vogelwelt zu entdecken. Hinter der Schleuse beginnt die venezianische Salzwasserlagune, die 117 kleine Inseln zählt.
Höhepunkte der Traumhochzeitsreise sind die Inseln Burano, Murano und Torcello, eine der kleinsten. Die Inseln Burano, Murano und Torcello Burano steht für farbenfrohe Häuser, scheinbar bunt zusammengewürfelt, für die Kunst des Klöppelns und für italienisches Leben pur. Murano, die Insel der Glasbläser, scheint die kleine Schwester Venedigs zu sein, mit ihren Kanälen, Palazzi und engen Gassen. Der Besuch der Werkstätten und zahllosen Geschäfte lohnt. Schnell lernt der Hochzeitsreisende zwischen Souvenirs, die in Massen produziert werden und wirklicher Glaskunst zu unterscheiden. Torcello lädt nicht nur mit italienischer Gastlichkeit zum Müßiggang und Genuss ein. Hier gilt es die Basilika aus dem 7. Jahrhundert mit ihren Kunstschätzen zu entdecken. Die Insel ist vor allem für Hochzeitsreisende und Brautpaare, die hier heiraten und feiern wollen, eine kleine Entdeckung. Neben der Basilika, die zu besichtigen ist, gibt es die Kirche Santa Fosca, in der neben regulären Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten stattfinden. Die Gastronomie auf Torcello bietet romantische Möglichkeiten für ein Dinner zu zweit oder eine mediterrane Hochzeitsfeier im Garten. Wer vorher standesamtlich in Venedig heiraten möchte, hat ebenfalls vielfältige Möglichkeiten. Vom historischen Rathaus angefangen über diverse Pallazzi wird sehr viel geboten.
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Die Stadt Venedig kündigt sich schon einige Zeit an, bevor die Kulisse überhaupt zu sehen ist. Immer lebhafter wird der Verkehr auf der Lagune, das Wasser immer bewegter. Die Spannung an Bord steigt. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, sich dieser Stadt individuell vom Wasser aus zu nähern. Hausbootreisende sollten sich eine Nacht im Segelhafen von St. Giorgio gönnen. Kein preiswerter Liegeplatz, doch der Blick hinüberzum Markusplatz mit seinem pulsierenden Leben lohnt sich.
Venedig ist nichtnur eine Stadt für Historiker; sich treiben lassen, Atmosphärespüren und das italienische Leben genießen, sind mindestens genauso wichtig.
Venedig ohne Gondeln und Gondolieri unvorstellbar. Etwa 400 Gondelnfahren durch die Kanäle und bieten romantische und touristische Fahrten an. Heute sind alle Gondeln Schwarz lackiert und bestimmen so das Stadtbild. Das war jedoch nicht immer so. Bis 1562 waren sie prächtig bunt, aufwändig geschmückt und die Gastkabinen waren verhangen. Der Doge Girolamo Priulimachte diesem zur Schau gestellten Reichtum ein Ende undverordnete den pechschwarzen Anstrich. So aufwändig wie die Herstellung der Gondeln, so interessant und schwierig ist das Manövrieren mit nur einem Ruder. Die Fahrt mit der Gondelist ein teures Vergnügen, aber garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Vor allem für Verliebte oder frisch Verheiratete ist es geradezu ein Muss. Den Fahrpreis bespricht der Gast vor der Abfahrt mit den Gondolieri. Handeln ist hier erlaubt.
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Die Rialtobrücke beispielsweise wird in jedem Falle besichtigt. Es lohnt sich, die vielen Stufen zu ersteigen, um das Treiben auf dem Canale Grande zu beobachten. Am Fuße der Brücke und entlang des Ufers reihen sich die Ristorante, Bars und Caffès aneinander. Wer hier, nahe dem Wasser, einen Platz findet, sollte sich Zeit lassen und die Atmosphäre in vollen Zügen in sich aufnehmen. Der Verkehr auf dem Kanal ist groß und bunt. Menschen aller Nationen tummeln sich hier und auch die Venezianer genießen mitunter selber das Treiben an ihrer berühmten Brücke.
Neigt sich der Tag seinem Ende und sinkt die Sonne immer tiefer, lohnt es sich, zum Markusplatz zurückzuschlendern. Der Platz mit seinem Dom und dem daneben stehenden Campanile ist in ein geradezu magisches Licht getaucht. Die Farben und vor allem das Gold der Mosaiken leuchten und die wenigen Touristen, die jetzt noch in der Stadt sind, verstummen geradezu.
Die Caffès in den Arkarden der Palazzi jedoch erwachen zu neuem Leben. Das bekannteste ist hier das Caffè Florian. Vor allen Lokalen platzieren sich nun kleine Orchester, die abwechselnd ihre Musik zum Besten geben. Ein Genuss, den nicht nur die Gäste der Caffès teilen. Rund um den Platz zu wandern, hier und dort stehen bleiben, Licht, Schatten, Musik und das Geschehen rundum mit allen Sinnen aufnehmen, ist ein besonderes Erlebnis. Und dann taucht die Esplanade entlang der Lagune plötzlich in rosafarbenes Licht. Würde der Reisende eine solche Postkarte verschicken, könnte der Adressat nur sagen: »Wie kitschig«. Wer aber mitten in dieser Atmosphäre verweilt, wird einfach beeindruckt und überwältigt sein und wünschen, dass der Monat so schnell nicht vergeht.
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Venedig ist eindeutig, eine der romantischsten Orte und wie für Verliebte geschaffen.
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geschrieben von Hera dem Hochzeitsmagazin |
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