Der richtige Trauring

Die Verbundenheit zweier Menschen durch Ringe zu dokumentieren hat eine lange Tradition. Bereits vor 3000 Jahren war es ein indischer Brauch, eine goldene Schnur um den Finger der Braut zu wickeln. Als Symbol der Ehe werden oft zwei Ringe gezeigt, wobei ein Ring durch den anderen geführt ist.
Eheringe

Sie können nur getrennt werden, wenn einer davon gebrochen wird, was den Satz: »Bis das der Tod euch scheidet« symbolisiert. Während dieser langen Tradition hat sich der Trauring immer wieder verändert, sei es im Material, in der Form oder der Farbe.

Trauringe sind heute nicht mehr ausschließlich ein Zeichen der Verbundenheit, sondern spiegeln auch das Lebensgefühl und den Stil des Trägers wider. Für die Herstellung werden meist sehr hochwertige und edle Metalle verwendet. Die wohl klassischste Variante ist der Ring aus Gelbgold, welcher durch schlichte Eleganz besticht und in verschiedenen Karatstufen, mit oder ohne Diamanten, erhältlich ist.

Der aktuelle Trend geht jedoch in Richtung Weißgold. Ein natürliches »Weißes Gold« gibt es allerdings nicht. Durch die Beimischung verschiedener Metalle wie Silber oder Palladium wird dem Gold die Farbe entzogen und mehr oder weniger weiß eingefärbt. Der Trauring in Weißgold erscheint für viele Paare schlichter als Ringe aus Gelbgold. Darüber hinaus passt er möglicherweise besser zum Schmuck, der im Alltag getragen wird. Ringe aus Platin sind zwar die kostspieligsten, weisen dafür aber auch eine enorm hohe Lebensdauer auf. Im Gegensatz zu Weißgold ist Platin von Natur aus Weiß. Platinringe haben den Vorteil, dass Sie kratzfest sind und eine außergewöhnliche Härte aufweisen. Das edelste Metall der Welt ist nicht nur sehr hart, sondern auch sehr selten. Wenn im Jahr 2.500 Tonnen Gold gefördert werden, so sind es »nur« 80 Tonnen Platin. Der Preis für das Edelmetall ist in den letzten Monaten sehr stark gesunken und liegt nun nicht mehr viel höher als der Goldpreis.

Eheringe auf gelber Blume Ehering auf Kissen Ehering auf roter Rose

 

In den vergangenen Jahren wurden vermehrt Trauringe online angeboten. Dieser Service erfreute sich längere Zeit großer Beliebtheit. Der rege Zuspruch geht allerdings merklich zurück. Die meisten Brautpaare legen Wert auf eine intensive persönliche Beratung. Sie möchten die Ringe anfassen und anprobieren. Das ist bei einer Online-Bestellung nicht möglich.

Individualisierungen gibt es nicht nur im Online-Verkauf auch Juwelieren können ihre Vorstellungen von der jeweiligen Manufaktur umsetzen lassen. Viele Juweliere bieten die ausführliche Beratung, speziell für Brautpaare, auch nach Ladenschluss an. So kann sich das Paar einen Termin aussuchen und sich bei der Auswahl viel Zeit lassen. Der Fachmann hat ein geschultes Auge und weiß, welche Form oder Farbe zu Braut und Bräutigam passt. Bei der Entscheidungsfindung herrscht kein Zeitdruck und der Profi hilft mit, indem er das Für und Wider der verschiedenen Materialien erläutert. Die Entscheidung, ob der Ring einen Diamanten bekommen soll, hängt von der Beschaffenheit des Ringes ab, natürlich auch vom Budget des Paares. Möglich ist jedoch auch, einen oder mehrere Steine später in den Ring einzusetzen.

Ob rund, geschwungen oder eckig, ob aus Weiß-, Gelbgold oder Platin, ob mit oder ohne Diamanten, die Vielfalt des Angebotenen ist beinahe unendlich. So dürfte für jeden das passende Ringpaar dabei sein. Wer dennoch nichts findet, kann sich an einen Goldschmied wenden, der einen Ring ganz nach den Wünschen des Paares anfertigt und für jeden Finger den passenden Ring anfertigt. Unter Anleitung eines Goldschmieds besteht zudem die Möglichkeit seinen Trauring selber zu schmieden. So fertigt das angehende Ehepaar unter Aufsicht eines Experten Ringe an, die individueller nicht sein können.

 

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geschrieben von Hera dem Hochzeitsmagazin

 

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Bildquelle: Hera
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