Grundsätzlich gibt es verschiedene Varianten: Portraitfotos vor der Trauung, nach der Trauung oder gar an einem anderen Tag, um mehr Zeit für die Gäste zu haben. Welche Variante die Passende ist, muss jedes Paar für sich abwägen.
am späten Nachmittag nach der Trauung
Entscheidet man sich seine Portraits am Hochzeitstag selbst zu machen, dann sollte man im Sommer den späten Nachmittag einplanen, da dann die besten Lichtverhältnisse herrschen. Die Lichtsituation verändert sich über den Tag: Morgens ist das Licht eher bläulich, gegen Mittag ist das Licht dann sehr grell und weiß und damit der schlechteste Zeit für stimmungsvolle Fotos, am späten Nachmittag wird das Licht dann schön golden und warm - perfekt für tolle Hautfarben und stimmungsvolle Bilder.
Ein weiterer Vorteil der für Fotos nach der Trauung spricht ist, die Nervosität des Paar, nach dem „offiziellen Teil" ist das Brautpaar viel entspannter und kann das Fotoshooting mehr genießen. Das Hochzeitskleid und die Frisur müssen nicht mehr absolut perfekt aussehen, die Gäste sind beschäftigt und die meisten anderen Ereignisse lassen sich bequem um einige Minuten verschieben falls es doch mal etwas länger dauert. Sehr viele Paare können die Zeit der Portraitfotos so auch als kleine Auszeit zum entspannen nutzen.
am Morgen vor der Trauung
Wer also die Wahl hat, wann die Paarportraits am Hochzeitstag fotografiert werden sollen, sollte den Morgen vor der Trauung, wegen der kalten Lichtsituation und der Anspannung meiden.
Natürlich muss sich der Zeitpunkt des Fotoshootings in den Tagesablauf passen und den eigenen Vorstellungen entsprechen. Aber jeder der sich für Portraitfotos am Hochzeitstag entscheidet sollte zum Nachmittag tendieren. Schließlich sollen dich diese Fotos ein Leben lang an diesen Tag erinnern.
Ein Tipp: Um den Gäste, die Zeit während der Abwesenheit des Brautpaares, zu verschönern können Snacks, Kuchen und Getränke bereit gestellt werden. Oder die Gäste nutzen die Zeit um sich frisch zu machen und sich umzuziehen.
an einem anderen Tag
Manche Paare finden es entspannter das Portraitshooting an einem anderen Tag nachzuholen. Das Shooting kann dann ausführlicher geplant werden, man hat genügend Zeit und kann an mehreren Locations verschiedenste Ideen umsetzten. Zudem kann die Braut auch noch mal in ihr Hochzeitskleid schlüpfen.
Ein Hochzeits-Portraitshooting an einem anderen Tag ist zwar viel entspannender, aber es sind keine Fotos direkt vom Hochzeitstag und haben so eine andere Bedeutung. Wer sich für diese Variante entscheidet sollte am Hochzeitstag trotzdem einige wenige Portrait-Fotos machen lassen, um auch vom Hochzeitstag selbst ein paar Erinnerungen mitzunehmen. Jedes Paar freut sich dann doch einige Fotos gemacht zu haben. Zudem nehmen diese wenigen Paarfotos nur sehr wenig Zeit in Anspruch.
Geschrieben von: Andrea Langer
Tag7 - Hochzeitsfotografin
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